Regierung von Unterfranken betreute im Jahr 2025 Maßnahmen des Straßen- und Brückenbaus mit rd. 133 Millionen Euro
008 - 29.01.2026
Regierung von Unterfranken betreute im Jahr 2025 Maßnahmen des Straßen- und Brückenbaus mit Gesamtkosten von rund 133 Millionen Euro
Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2025 Ausgaben des Straßen- und Brückenbaus von rund 109 Millionen Euro betreut. Über 74 Millionen Euro haben die Staatlichen Bauämter in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg für Investitionsmaßnahmen in den staatlichen Straßen- und Brückenbau verausgabt. Hiervon stammen rd. 50,6 Mio. Euro aus Landesmitteln und rd. 23,9 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Die Mittel für die Staatsstraßen stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Die notwendigen Haushaltsmittel für die Bundesstraßen werden im Bundeshaushalt ausgewiesen und den Bundesländern über das Bundesministerium für Verkehr zugewiesen.
Darüber hinaus hat die Regierung von Unterfranken den unterfränkischen Kommunen rd. 34 Millionen Euro aus Landesmitteln für den Um- und Ausbau der kommunalen Straßennetze als Zuwendung zur Verfügung gestellt. Für den kommunalen Straßenbau erhalten die bayerischen Landkreise, Städte und Gemeinden Fördermittel des Freistaats nach dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz (BayFAG) und dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Aus den in der Regel über mehrere Jahre laufenden Förderungen ergibt sich zusammen mit den Eigenanteilen der Kommunen ein wichtiger Investitionsimpuls für die regionale Bauwirtschaft.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr durch die Regierung von Unterfranken 113 Straßen- und Brückenbaumaßnahmen gefördert. Davon sind 97 Maßnahmen bereits länger im Förderprogramm, 16 Projekte wurden im letzten Jahr neu gefördert. Für 33 Bauvorhaben mit Gesamtkosten von rund 49,2 Mio. Euro hat die Regierung im Jahr 2025 erstmalig Bewilligungsbescheide erlassen. Die Bandbreite der Förderprojekte reicht vom Neu- und Ausbau von Kreis- und Ortsstraßen über Lückenschlüsse im Radwegenetz bis hin zu umfangreichen und verkehrsbedeutenden Hauptverkehrsstraßen mit aufwändigen Ingenieurbauwerken.
Zu den jeweils größten laufenden Förderprojekten aus den jeweiligen Bauamtsbereichen gehörten im vergangenen Jahr bezogen auf die Gesamtkosten folgende Projekte: Kreisstraßen AB 1 und AB 3 – Neubau der Ortsumfahrung Pflaumheim (Lkr. Aschaffenburg, Gesamtkosten: 41,4 Mio. Euro), der Ausbau der Kreisstraße KG 30 zwischen Zeitlofs und Roßbach (Lkr. Bad Kissingen, Gesamtkosten: 4,5 Mio. Euro) und die Verlegung der Staatsstraße St 2435 als Ortsumfahrung von Wiesenfeld (Stadt Karlstadt, Gesamtkosten: 20,9 Mio. €).
Zu den größten im Jahr 2025 neu begonnenen Maßnahmen in Unterfranken gehören folgende Förderprojekte: Ausbau der Kreisstraße AB 14 in der Ortsdurchfahrt Westerngrund (Lkr. Aschaffenburg, Gesamtkosten: 3,5 Mio. Euro), der Ausbau der Kreisstraße NES 39 in der Ortsdurchfahrt Frickenhausen (Lkr. Rhön-Grabfeld, Gesamtkosten: 2,3 Mio. Euro) und der Ausbau der Nürnberger Straße, BA IV zwischen Äußerer Aumühl und Matthias-Thoma-Straße (Stadt Würzburg, Gesamtkosten: 3,2 Mio. Euro).
Anlage 1: Diagramm „Förderungen für den kommunalen Straßen- und Brückenbau in Unterfranken im Jahr 2025“
Anlage 2: Diagramm „Ausgaben Land für den Straßen- und Brückenbau in Unterfranken im Jahr 2025“
Anlage 3: Diagramm „Ausgaben Bund für den Straßen- und Brückenbau in Unterfranken im Jahr 2025“
